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Achim Feuerstein

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Replikate  historischer Waffen, Rüstungen und Gewänder der Antike seit 1999

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Neu ab November verfügbar.

Die Familie Feuerstein bietet eine breite Palette von Dienstleistungen rund um die Geschichte an. Unser Unternehmen entstand aus der Überzeugung heraus, dass in einer sich rapide wandelnden Gesellschaft die Besinnung auf die Vergangenheit ein zunehmendes Bedürfnis ist. Für Einzelpersonen und Familien, für Organisationen, Firmen und Vereine. Museen und Parks.

 

Wir begleiten Ausstellungen und historische Märkte.

Historische Führungen.

Ritterschlag.

Wir organisieren und begleiten historische Wanderungen und Exkursionen im Inn- und Ausland.

Dreitägiges Lagerleben wie ein römischer Legionär vor 2000 Jahren. Maximal 10 Personen.

Ritterschlag der Ritterschaft zum

BLAUEN RITTER

Schon einmal daran gedacht?

Möchten Sie  einen lieben Verwanden, einen guten Freund/in, einen Kollegen/in oder für Ihren Chef/in etwas ganz besonderes einfallen lassen?

Wie wär´s, lassen Sie Ihn/Sie zum Ritter schlagen und somit ein unvergessliches Andenken bei dem beschenkten hinterlassen.

Durch den Ritterschlag wird der/die Auserwählte in die Ritterschaft zum Blauen Ritter aufgenommen.

Wenn Sie sich über die Preise Informieren möchten dann rufen Sie mich oder einen unserer Mitarbeiter einfach persönlich an.

Mehr INFO unter Telefon: 06232/877846

 

 

 

 

Das Rittertum und der

Ritterschlag

Die Anfänge des Rittertums waren im fränkischen Reich in der Zeit um 690-741 n. Chr.

Der oberste fränkische Heerführer organisierte die militärische Rangordnung neu und schuf speziell berittene Verbände.

Diese Reiter bzw. Rittererhielten für ihre Tätigkeit Land zugeteilt.

Da die Ausrüstung der Ritter, d. h. die Waffen, das Pferd und die Rüstung ein entsprechendes Vermögen voraussetzte, war es nur wenigen möglich in die Klasse der Kämpfer d. h. der Ritter aufzusteigen.

Unter Karl dem Großen und dem immer stärker werdenden fränkischen Reich spielten die Ritterverbände eine immer größere Rolle.

In vielen Landesteilen gehörten die Ritter bereits schon zum Landadel.

Ab dem 11. jahrhundert entstand ein Kodex, der im Leben eines Ritters große Bedeutung hatte.

Ab dem 7. Lebensjahr lernte ein angehender Ritter das Reiten, Jagen und den Umgang mit Waffen. Oft wurde der Sohn eines Ritters bereits in jungen Jahren an den Hof eines befreundenden Ritters gegeben, um dort eine Ausbildung im Umgang mit Pferd und Waffen zu erhalten.

Mit zirka 14 Jahren wurde der junge Ritter dann zum Knappen eines älteren und erfahrenen Ritters. Er erhielt als Ausrüstung bereits eine Lanze, ein Schwert und ein Schild.

Seine aufgaben waren, sich in der nähe seines Ritters aufzuhalten und ihm bei Ritterturnieren behilflich zu sein.

Er musste mit seinem Ritter in den Kampf ziehen oder auch Gefangene bewachen. Bei Kriegshandlungen durfte er die Fahne seines Herrn tragen.

Für den zukünftigen Ritter war es jedoch genauso wichtig die Etikette am Hofe zu lernen.

Ab dem 20. Lebensjahr bestimmte sein Ritter und Ausbildungsmeister, ob er in seiner Ausbildung schon so weit war die Ritterwürde, den sogenannten Ritterschlag, zu erhalten.

Der Ritterschlag war in manchen Landesteilen eine besondere Zeremonie, die mit einem Bad, der Beichte und dem Abendmahl begann. Nach dem mehrstündigen Aufenthalt in der Kirche oder am Grab eines Heiligen war er dann religiös auf seinen Ritterschlag vorbereitet und konnte diese Würde empfangen.

Aus dem Ritterstand entstanden im laufe der Zeit verschiedene Orden wie die der Johanniter und der Templer. In Spanien waren es Orden wie der von Calatrava. Alcantara und Santiago, in Deutschland z.b. Deutschherrnorden usw.

Durch interrasante Filme aus der Zeit der Kreutzzüge, der Reqncista in Spanien, der Wikingerzeit usw. und den heutigen Ritterturnieren und mittelalterlichen Märkten bleibt die Zeit der Ritter & Co. auch heute noch lebendig.

Das wichtigste für einen Ritter war sein Schwert. Daher begeistern uns noch heute die Erzählungen über Roland, El Cid, Parsival, Siegfried, König Arthus ,Prinz Eisenherz usw.

Wir kennen die faszinierenden Schwerter wie Balmung, Excalibur, Eckesachs und Durendal.

Keine Waffe aus dem Mittelalter hat eine derartige Bedeutung erhalten wie das Schwert.

Es ist daher nicht falsch, von einem Schwertmythos zu sprechen.

Vorraussetzungen/Ablauf:
 

  1. Der Knappe habe die Fähigkeiten eines Ritters während seiner Ausbildung erlernt.
  2. Der Rittervater halte seinen Schützling für würdig und schlage ihn dem Ritterrat für den Ritterschlag vor.
  3. Jeder Ritter der Runde habe ein Einspruchsrecht.
  4. Der Knappe werde von der Ritterrunde dem König für den Ritterschlag vorgeschlagen.
  5. Der König habe ein Einspruchsrecht.
  6. Der Ritterschlag werde durch den König, den Rittervater und zwei ritterliche Bürgen durchgeführt.

 

Der Ritter bekommt beim Ritterschlag verliehen:
 

  1. Das Kettenhemd mit Gürtel und Schwertgehänge durch den Rittervater
  2. Das Schwert durch den ersten Bürgen
  3. Den Wappenschild mit dem neuen, eigenen Wappen durch den zweiten Bürgen
  4. Die Wappenkette durch den König

 

Ablauf:
Der Knappe begebe sich alleine und im Büßergewand an einen abgeschiedenen Ort, um sich von nichts ablenken zu lassen, während er sich auf seinen neuen Lebenswandel vorbereitet.Dort warte er, bis ihn sein Rittervater abholt.
Der König nebst der beiden Bürgen erwartet die Zeremonie im Thronsaal.
Während der Knappe vor der Tür wartet, tritt der Rittervater ein und spricht:
"Ich, ..., Ritter des Reiches Galladoorn, bringe euch einen, der sich für würdig hält, im Zeichen des Reiches als Stütze der Krone, mit seiner Person den Ruhm der Ritterschaft zu mehren."
König (zu Rittervater): "So tretet neben mich,"
(zum Saal) "und lasst ihn herein!"
Der Knappe tritt ein und bleibt am Eingang stehen.
König: "Wer ist es, der den Anspruch erhebt, den Ruhm meiner Ritterschaft zu mehren?"
Knappe: "Name, Eltern, Titel, Knappe im Dienste des Ritters ..."
König: "So tretet näher. Ich werde urteilen."
Der Knappe tritt in die Mitte des Saales.
König: "Dann tragt aus eigenem Munde vor, was ihr für das Reich von der Krone fordert!"
Knappe: "Schlagt mich zum Ritter!"
König: "Was rechtfertigt eure Forderung?"
Knappe: "Ich habe in Demut gedient und die Tugenden der Ritterschaft erlernt."
König: "Wer kann euch dies bezeugen?"
Der Rittervater tritt vor: "Ich war es, dem er diente, ich nahm ihn auf und unterwies ihn in den Tugenden und Pflichten der Ritterschaft."
König: "So hat er gelernt, was wahre Treue einem Ritter bedeutet?"
Rittervater: "Ja, das hat er."
König: "So weiß er um die Ehre als hohes Gut der Ritterschaft?"
Rittervater: "Ja, das weiß er."
König: "Er kennt die Tapferkeit, mit der er dem Feind ins Antlitz schaut?"
Rittervater: "Ja, die kennt er."
König: "Ist ihm bewußt die Wehrhaftigkeit, zu der ihn des Reiches Schutz verpflichtet?"
Rittervater: "Ja, sie ist ihm bewußt."
König: "Erkannte er, daß Aufrichtigkeit aus Wort und Tat des Ritters spricht?"
Rittervater: "Ja, er erkannte."
König: "Ward ihm gelehrt, daß Gerechtigkeit das Handeln des Ritters bestimmt?"
Rittervater: "Ja, das ward es."
König: "So hat er gelernt, daß es Demut ist, die den Ritter ziert? Demut, seinem Stand und seinen Tugenden, Demut den Damen und dem Adel, Demut dem Volke und den Seinen gegenüber?"
Rittervater: "Ja, all das hat er an meiner Seite gelernt."
König: "Also hat er durch euch die Grundfesten der Ritterschaft erlernt."
Der Rittervater tritt zurück.
König: "Doch besitzt ihr auch das Herz, einzustehen, für das, was ihr gelernt?"
Knappe: "Dafür stehe ich mit meinem Leben."
König: "Wer kann euch hierfür bürgen?"
Der erste Bürge tritt vor, neben den Knappen.
Bürge 1: "Ich, ..., Ritter des Reiches Galladoorn, verbürge mich mit meinem Namen."
König: "Und besitzt ihr auch die Fähigkeit, das zu verteidigen, was euch leitet?"
Knappe: "Dies lehrten mich die Ritter des Reiches."
König: "Wer kann euch hierfür bürgen?"
Der zweite Bürge tritt vor, neben den Knappen.
Bürge 2: "Ich, ..., Ritter des Reiches Galladoorn, verbürge mich mit meinem Namen."
König: "So ist eure Forderung rechtmäßig. Nun tretet vor mich hin, und beugt das Knie als Knappe vor der Krone Galladoorns! Empfangt nun aus den Händen der Ritterschaft die Symbole ihres Standes!"
Rittervater: "Lasst mich euch anlegen ehernes Rüstzeug, zu eurem und des Reiches Schutze."
(Rittervater zieht ihm das Kettenhemd an, Bürgen reichen Gürtel und Schwert-Gehänge)
Bürge 1: "Nehmt aus meinen Händen das Schwert als Zeichen unseres Standes, zu streiten wider die Feinde des Reiches und zu wahren die Tugenden und das Gesetz!"
(Bürge 1 gibt ihm das Schwert, Knappe greift an der Klinge zu, den Griff nach oben.)
Bürge 2: "Erhaltet von mir nun den Schild, geziert mit eurem Wappen und dem des Reiches als Zeichen des gerechten Schutzes in eurem Namen."
(Bürge 2 legt ihm den Schild an den Schildarm an.)
Rittervater (zu König): "Er ist bereit."
Rittervater und Bürgen treten zurück.
König: "Schwört ihr, ehernes Rüstzeug anzutun, wann immer euch das Reich zum Kampfe ruft?"
Knappe: "Ich schwöre."
König: "Schwört ihr, euer Schwert nur zu gebrauchen nach den Prinzipien der Ritterschaft?"
Knappe: "Ich schwöre."
König: "Schwört ihr, den Schild einzusetzen zum Schutze des Reiches und der Bedürftigen?"
Knappe: "Ich schwöre."
König hängt ihm die Wappenkette um.
König: "So tragt von nun an diese Kette als Zeichen eurer Verbundenheit mit der Eiche Galladoorns! Gebt mir euer Schwert!"
König nimmt Schwert am Griff.
König: "Kraft der mir verliehenen Krone schlage ich euch ... zum Ritter des Reiches Galladoorn."
König berührt linke Schulter, rechte Schulter und Kopf mit dem Schwert.
König: "Erhebt euch , Ritter ..!"
Knappe erhebt sich.
König: "Von nun an sei euer Name Ritter......von..... Euer Name und Titel werden verzeichnet in den Chroniken des Reiches. Ihr seid nunmehr Teil der Ritterschaft und eurerseits berechtigt und verpflichtet Knappen aufzunehmen und zu künftigen Rittern des Reiches zu erziehen. Ein Hoch auf Ritter ...!"
Die Ritterschaft: "Hoch! Hoch! Hoch!"
Ritter: "Ein Reich ..."
Die Ritterschaft: "... und ein Wille!"